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Weine & Winzer beim Pinot Gris Weinhandel


(Die Artikel geben jeweils den jeweils aktuellen Stand zu dem Zeitpunkt dar - Angaben insbesondere zur Verfügbarkeit, den Jahrgängen und den Preisen verlieren natürlich mit dem Fortgang der Zeit ihre Gültigkeit.)
Die TAZ empfiehlt den Muscadet „Domaine de la Louvetrie“
Eins der besten Weingüter im Burgund: Domaine Leroy
Die Weine der Familie Kreydenweiss
Château des Auzines aus dem Corbières in Südfrankreich
Marina Marcarino von Punset aus Barbaresco
Jean-Pierre Frick aus dem Elsaß mit Kronkorken ab Jahrgang 2002
La Purísima aus Yecla in Südspanien

Weingut Zimmerling aus Sachsen
Domaine Abbaye de Valmagne aus dem Languedoc
Bodegas Palmera aus Spanien
Weine aus Montalcino: Brunello & Co
Weingut Hahnmühle von der Nahe
Weingut Pix vom südlichen Kaiserstuhl/Baden
Clemens Busch von der Mosel





Muscadet von der Domaine de la Louvetrie
Joseph mit Lebensgefährtin auf der ProWein 2004 Joseph Landron hat zusammen mit seinem Bruder vor Jahren die Nachfolge in den 3 Domainen ihres Vaters übenommen - die weiteren zahlreichen Geschwister haben sich nicht für den Weinbau interessiert. Joseph ist ein Wein-Enthusiast, der mit Leidenschaft seinem Muscadet eine Identität verschafft, die über das Image dieses Massenweins weit hinaus geht. Langlebigkeit und Ausdruck sind seine Leitlinien, und neue Wege gehen ist für ihn eine Herausforderung. Lange hat sein Bruder sein Temperament nicht mitgehen können. Seit einiger Zeit ist Joseph nun allein für alles verantwortlich, Herausforderungen sieht er z. B. im Wein-Ausbau ohne Schwefelzugaben oder die Betonung des Terroirs durch Abfüllungen nach den unterschiedlichen Bodenformationen.
Muscadet-Etikett "Louvetrie"Die TAZ schrieb über den Muscadet 2002 (Sättigungsbeilage vom 27. März 2004):
„Guter Muscadet ist leicht, spritzig, knochentrocken und erinnert in seinem Geschmacksbild an Leuchttürme, Dünen und die frische Brise der bretonischen Küste. In der Region um Nantes wird viel Massenwein produziert, aber es gibt auch dort einige ambitionierte Erzeuger, die aus ihrem Muscadet mehr herauskitzeln als einen braven Alltagswein zum Fisch.
Unser Muscadet stammt von der Domaine de la Louvetrie, einem Familienbetrieb mit sechs Geschwistern, aber nur einem Weinmacher. Der Franzose zeigt im Glas jenen leichten Grünschimmer, der typisch ist für diese Weine. Die erste Nase meldet Zitrone und freut sich über einen sauberen, erfrischenden Eindruck. Mit etwas Luft legt sich ein Apfel neben die Zitrusfrucht, mineralische Noten und dezent salzige Anklänge lassen sich jetzt schnuppern, vielleicht auch etwas Mandel. Im Mund ist die erste Attacke trocken und erfrischend. Der Muscadet zeigt sich schlank und spritzig, wie er sein soll, hat aber zugleich eine schöne Dichte mit einem Hauch von Meer. Er verabschiedet sich mit einem mittellangen zitronig-mineralischen Abgang. Ein lebhafter, erfrischender Muscadet zum fairen Preis. Speisen: Austern!“
Stand: 2004




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Gevrey-ChambertinDie Domaine Leroy (Demeter-Anbau seit 1989)
Madame Bize-Leroy ist die Inhaberin dieses legendären Weinguts. Seit sie 1955 die Leitung des Familienguts übernahm, hatte sie nur ein Ziel: die Spitze in Burgund zu erreichen. Inzwischen sind sich alle Weinkritiker einig, daß die Domaine Leroy neben Romanée Conti das beste Weingut in Burgund und eines der besten Weingüter der Welt ist. Die Dame erhält vom Weinpapst Robert M. Parker jr. eine vorher nie dagewesene Anzahl an Höchstpunkten. Die Prämisse des Weingutes lautet: Einzig und allein entscheidend ist die Qualität, nicht die Quantität! Diesem Motto verpflichtet gibt es für sie in Bezug auf die Qualität keine Kompromisse.
Leider ist von den einzelnen Weinen nur eine sehr kleine Stückzahl erhältlich, was dazu führt, daß die Nachfrage das Angebot um ein Vielfaches übersteigt und die Preise in großen Höhen angesiedelt sind. Jeder Ihrer Weine aber zählt zu wahren Solitären, ähnlich wie bei Romanée Conti. Nachfolgend einige Weine, die bei uns erhältlich sind (Stand 2003):

  • 1996 Meursault „Les Narvaux" (weiß)
  • 1998 Pommard „Les Vignots“
  • 1994 Gevrey Chambertin Premier Cru „Les Combottes"
  • 1998 Nuits Saint Georges Premier Cru „Aux Allots“
  • 1999 Vosne Romanée Premier Cru „Les Genevrières“
  • 1998 Chambolle Musigny Premier Cru „Les Charmes“




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Die neuen Weine der Famillie Kreydenweiss
aus dem Süden Frankreichs

(Stand 2003)
schrieb im September 2003:
Rhône-Roter für herbstliche Menüs
Man mag zum Thema Globalisierung stehen, wie man will: Der Trend der Winzer zum Zweit-Weingut ist begrüßenswert. Chilenischer Chardonnay aus alter Chablis-Dynastie, Madeira mit Pfälzer Akzent, venezianischer Belcanto für argentinische Rote - ungeahnte Genüsse! Wen wundert es da, wenn es auch einen Elsässer in die kulturelle Fremde zieht - nach Südfrankreich?
Marc Kreydenweiss aus Andlau gehört schon seit gut zwanzig Jahren zu den sympathischsten Botschaftern des Elsässer Weins. Vor allem für seine klaren, in ihrem Ausdruck schnörkellosen Weißweine ist er bekannt: Riesling, Weißburgunder und Pinot gris. Seit 1989 produziert er sie mit biodynamischen Methoden.
In der Gegend der Costières de Nîmes, eine halbe Stunde Autofahrt von Châteauneuf-du-Pâpe entfernt, erwarb Kreydenweiss 1999 eine 14-Hektar-Domaine. Ein Gut auf Kieselböden, die reich an Eisen und Kalk sind. 25 Jahre stehen die jüngsten Reben hier schon, die ältesten 70. Alles, was einem solchen Gut fehlt, ist etwas Prestige - und ein visionärer Patron.
Mit
„Ansata" 2001 stellt Kreydenweiss den ersten Grand Vin seines Engagements als Rhône-Ranger vor. Die Cuvée aus Grenache, Syrah, Carignan und Merlot wurde 14 Monate in Barriques ausgebaut. Doch der Wein ist alles andere als das, was man landläufig einen „Barriquewein" nennt. Im Bukett ist der Holzeinsatz nur diskret zu er kennen, es dominieren mineralisch unterlegte Kirschnoten und eine an frisches Basilikum erinnernde Würze. Den Gaumen regiert Finesse. Samtenes Tannin erzeugt einen geschmeidigen Fluss, dem es nicht wie vielen modisch weichen Weinen an Bündelung mangelt. Der Abgang beginnt mit einem Akzent jugendlicher Herbe, dann hallt differenzierte, unaufdringliche Frucht nach.
Dieser Rote ist ein allrounder für alle herbstlichen Spezialitäten, seien es Pilze, sei es Wild. In der Karaffe verfeinert er sich von Stunde zu Stunde, und in der an gebrochenen Flasche entwickelt er sich über zwei Tage.“ (Ulrich Sautter)

Marc Kreydenweiss
Daneben führen wir auch noch zwei weitere Weine, die Marc zusammen mit seiner Frau Emmanuelle und seinem Sohn dort produziert.
Hier sind alle Weine der Familie aus dem Süden Frankreichs:

  • 2001 Costières de Nîmes „Les Grimaudes“/Domaine Les Grimaudes, aus 50% Carignan, 27% Cinsault, 20% Grenache, 3% Syrah, im Edelstahl ausgebaut
  • 2000 „Perrieres“ Vin de Pays des Coteaux Flaviens/Domaine des Perrieres, aus 47% Carignan, 28% Syrah, 25% Grenache, von 70 Jahre alten Carignan-Stöcken, 12 Monate im Barrique ausgebaut
  • 2001 „Ansata“ Vin de Pays des Coteaux Flaviens/Domaine des Perrieres, aus Grenache, Syrah, Carignan, Merlot, aus alten Rebanlagen, 14 Monate im Barrique ausgebaut

Und hier die Marc Kreydenweiss-Weißweine, die nach wie vor zur Spitze des Elsaß gezählt werden müssen:

  • 2001 Pinot Blanc „Kritt“ „Les Charmes“
  • 2000 Riesling „Andlau“
  • 2002 Pinot Gris „Lerchenberg“ „Les Alouettes“
  • 2000 Riesling & Pinot Gris „Clos du Val d'Eléon“ „L'Ame de la Terre“
  • 1999 Riesling Grand Cru „Wiebelsberg“ „La Dame“
  • 2001 Riesling Grand Cru „Kastelberg“ „Le Château“




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Cuvee Hautes Terres Château des Auzines aus dem Corbières/Südfrankreich

(Stand 2003)
Oktober 2003: „Der zweite Zweitplazierte der Probe erhielt exakt so viel Zustimmung wie der „Luquet“ - er kostet aber nur rund die Hälfte. Die zwischen Carcassonne und Narbonne gewachsene Cuvée besteht aus Syrah und Grenache noir. Ein vielschichtiges Aroma und eine kraftvolle, konzentrierte Textur zeichnen sie aus. Der tintenfarbene, in Barriques ausgebaute „Zigarrenwein“ (Zitat eines Jurors) offenbart im Bukett neben dunklen reifen Früchten auch Kakao, geräucherten Speck, Kräuter, Wacholder, Sellerie und Paprika“
Platz 2 von 45 verkosteten Weinen

Er erhielt bereits mehrere Auszeichnungen:

  • Internationaler Weinpreis Biofach 2004 Goldmedaille auf der BioFach 2004 (Internationaler Weinpreis)
  • Weinwirtschaft Testsieger bei der internationalen Biowein-Verkostung in der Zeitschrift Weinwirtschaft (Heft 3/04) mit 17 Punkten (von 20) in der Kategorie „französische Rotweine“
  • Hamburger Silber Silbermedaille bei der internationalen Verkostung zur Weinmesse Hamburg 2004 mit 82 Punkten (von 100)

Ein anderer Typ Wein - nämlich traditionell ohne Holz im großen Faß ausgebaut - ist der einfache Rotwein des Weinguts „Les Garrigues“. Aus 60% Carignan, 15% Syrah und 25% Grenache gekeltert ist dieser Wein aus dem Jahrgang 1999 nun herrlich reif und voller Aromen des Südens. Mit seinem Preis hat er ebenfalls wie sein großer Bruder ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis! (Abholrabatte oder Versandbedingungen siehe hier...)

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Einer der schönsten Weine aus Barbaresco in 2000

September 2003: „Auf biologisch bestellten Kalkböden in Neive wachsen die Trauben für die knapp 5000 Flaschen des Punset. Ähnlich wie beim Chiniera ist es die Eleganz des 2000ers, die unser Herz höher schlagen läßt. Wer diesen Stil liebt, besorge sich unbedingt ein paar Flaschen! ... Ein Traumwein. Komplexe, blumig-mineralisch-rauchige Aromatik, von seltener Eleganz und Raffinesse, mit geschliffenem Tannin und ellenlangem Himbeerfinale: der eigentliche Hit der Verkostung! Sofort zuschlagen, denn die Produktion dieses Bio-Betriebes, den wir seit längerem verfolgen, ist beschränkt.“ - 18 Punkte (aus 26 Weinbewertungen des Jahrgangs 2000 mit 15,5 bis 18,0 Punkten)(Stand 2003)

Auch andere Weine dieses Weinguts in den Händen der charmanten und temperamentvollen Winzerin Marina Macarino haben uns in der Vergangenheit beeindruckt: z. B. der „einfache“ Barbaresco oder der Barbera d'Alba „Vigneto Zocco". Und es ist auch nicht das erste Mal, dass Marina für ihre Arbeit gute Bewertungen erhält.


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Ab Jahrgang 2002 verkorkt Jean-Pierre Frick seine Weine mit Kronkorken
Er verwendet dafür eine Flasche, die eine Lippe hat wie eine Sektflasche und Edelstahl-Kapseln mit einer Einlage aus Polyethylen ohne Weichmacher. Von außen ist der Kronkorken nicht ohne weiteres zu erkennen, weil unter der Kapsel elegant verborgen (siehe Bild links). Jean-Pierre's Entscheidung ist nicht nur mit den deutlich feststellbaren Korkschmeckern begründet, die jeder erkennen kann, sondern auch mit jenen Korkfehlern, die sehr fein und für einen unerfahrenen Weintrinker kaum wahrnehmbar sind und dessen Effekt deshalb oft dem Wein selbst als Fehler zugeordnet wird. Man schätzt, dass die Menge dieser leichten Korkfehler mindestens ebenso hoch ist wie die der offensichtlichen Korkschmecker.

Daneben kann der Kronkorken aber auch andere Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Korken haben:

  • Der Verschluß ist (luft-)dicht und ermöglicht so eine längere Lebensdauer für viele Weine, besonders z. B. für halbe Flaschen.
  • Eiweißausfällungen durch erhöhte Temperaturen können vermindert werden.
  • Die Polyphenole aus dem Kork können auch bei gesundem Korken den Geschmack eines Weines deutlich verändern. Jeder weiß ja: Kork hat einen typischen Geschmack und Geruch, der sich bei Kontakt mit dem Wein natürlich auswirken kann. Daher ist schon aus diesem Grund das liegende Lagern von Weinflaschen durchaus umstritten.
  • Die früher praktizierte Versiegelung der Weinflaschen mit Siegellack belegt außerdem, dass ein Wein mit einem 100% dichten Verschluss - wie auch der Kronkorken einer ist - trotzdem in der Flasche reift. Schon vor dreißig Jahren hat Emile Peynaud, einer der wichtigsten französischen Weinforscher, diesen Zusammenhang belegt. Ein weiteres Beispiel: Sekt und Champagner verbringen ihre oft lange (und entscheidende) Reifezeit auf der Hefe schon immer in Flaschen mit Kronkorkenverschluß.

Und dann habe ich auch noch diesen Satz im Ohr, der aus einer sentimentalen Betrachtungsweise entstammt: „Für einfache Weine in Literflaschen kann ich alternative Verschlüsse wie Schraubverschluß oder Kronkorken ja noch akzeptieren, aber für eine hochwertige Trockenbeerenauslese...?“ Hierzu fällt mir nur ein: wenn ich auf einen Korkschmecker treffe, verliere ich bei einer Literflasche vielleicht 5,00 €, bei der Trockenbeerenauslese hätte ich aber 50,00 € verloren! Also passt dieser neue Verschluß doch am besten gerade auf die teuren Weine...

Wir empfehlen unseren Kunden: probieren Sie es aus und machen Sie sich Ihr eigenes Bild!


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Cooperativa La Purísima aus Yecla in Südspanien
(Stand 2003) Die nach der gleichnamigen Stadt benannte Anbauzone liegt im Südosten Spaniens in der Region Murcia. Die Weingärten aus Lehm über Kalkgestein liegen in 400 bis 700 Meter Seehöhe. Die wichtigste Sorte mit 60% der Rebfläche ist die rote Monastrell, die hier zu weichen aromatischen Rotweinen wird. Die Rebsorte stammt mit höchster Wahrscheinlichkeit aus Spanien und ist hier die drittmeist kultivierte rote Sorte.
Die Cooperative existiert seit 1954 und bewirtschaftet insgesamt eine Fläche von 2100 Hektaren, wovon nur ein kleinerer Teil ökologisch bewirtschaftet wird.

Estio 2002 „Estio“ Monastrell - Yecla DO
Der Most für diesen Wein wird mit Temperaturkontrolle in der modernen Kellerei der Cooperative vergoren und traditionell in Edelstallfässern bereitet. Er ist ein warmer Wein, mit fruchtigem Geschmack und einem weichen Finale. Da er 13,5% vol. Alkohol aufweist, sollte er auf keinen Fall zu warm getrunken werden. Er passt wunderbar zu kräftigen Speisen wie Lamm- und Schweinebraten.


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Aus dem Königlichen Weinberg Pillnitz:
Weine aus Sachsen vom Weingut Klaus Zimmerling


(Stand 2003) Klaus Zimmerling ist etwas Besonderes. Kaum jemand geht seinen eigenen Weg so wie er. Angefangen hat er als Hobbywinzer noch zu DDR-Zeiten neben dem Studium zum Ingenieur unter anderem auch mit Fruchtweinen aus Obst. Später hat er sich nach einer Zeit als Konstrukteur in Berlin in Pillnitz bei Dresden niedergelassen, wo er zunächst mit kleinen Parzellen begann. Mittlerweile ist seine Fläche im Bereich Rysselkuppe des Königlichen Weinbergs auf 4 Hektar angewachsen. Aus den Rebsorten Riesling, Grauer Burgunder, Weißer Burgunder, Traminer, Kerner, Müller-Thurgau, Gewürztraminer und Bacchus macht er herrliche Weine mit Charakter aber alle werden als Sächsische Landweine abgefüllt. Den schwierigen Umgang mit den Behörden, wenn er seine Weine als Qualitätsweine anerkannt haben möchte, erspart er sich dadurch. Früher wurden ihm seine herrlichen Weine häufig als untypisch für die Region erklärt. Das mag ja auch so sein, aber wenn man das Typische als das Richtige betrachtet, dann müsste man auch mit Weinen leben, die dünn, sauer und kurz ist. Klaus Zimmerling will das nicht, und wir stimmen da mit ihm völlig überein.
Wo andere Winzer ihre Gutsweine in Liter-Flaschen abfüllen, verwendet Klaus Zimmerling eine feine 0,75-Flasche. Die übrigen Lagenweine kommen in die 0,5l-Flasche. Das ist klarer Ausdruck der geringen Produktionsmenge, die auf nur 4 Hektaren bei niedrigsten Erträgen wächst.
Sicher ist das Preisniveau zunächst ungewohnt. Das ist aber keine Erscheinung, die auf die Weine von Klaus Zimmerling beschränkt ist. Das Preisniveau ist hier in Sachsen allgemein sehr hoch. Darüber hinaus war die Jahrhundertflut in 2002, bei der der Zimmerlingsche Weinkeller im Pillnitzer Schloss geflutet war, sicherlich keine Hilfe für die Preise.

1998 1999 2000 2001

Nicht nur die Weine sind wunderschön - auch die Etiketten sind es. Das beruht nicht zuletzt auf den eindrucksvollen Skulpturen von Malgorzata Chodakowska. Das Foto je einer Ihrer Figuren dient jedes Jahr als Etikett für den jeweiligen Jahrgang.

  • 2002 Müller-Thurgau - Sächsischer Landwein trocken
    blumige Aromen im Bukett, leicht am Gaumen, milde Säure, trocken
  • 2001 Grauer Burgunder und 2002 Grauer Burgunder - Sächsischer Landwein trocken
    großartige Frucht, reife Obstaromen, kräftiger Körper mit belebender Säure und feiner Abrundung durch eine leichte Süße im Ausklang
  • 2001 Kerner - Sächsischer Landwein halbtrocken
    fruchtig in der Nase, dann mit Würze und Muskataromen am Gaumen, schmelzig mit einem feinen süßen Ausklang
  • 2002 Gewürztraminer - Sächsischer Landwein trocken
    eindrucksvolle Aromen mit Rose und entfernten Noten von Blumen und Petrol, kräftig und ausladend im Mund, langer Ausklang, trocken
  • 2002 Riesling - Sächsischer Landwein trocken
    typische Rieslingaromen, kräftiger Körper, feine deutliche Säure, lang, trocken


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Neu aus dem Languedoc: die Domaine Abbaye de Valmagne

(Stand 2003) Das Abbaye de Valmagne ist ein altes Zisterzienser-Kloster aus dem 12. Jahrhundert in der Nähe von Montpellier in Südfrankreich. Nach Verstaatlichung und Verkauf in private Hände aus Geldnot im 18. Jahrhundert erwarb der Graf de Turenne als Vorfahr der jetzigen Besitzerfamilie das Kloster mit der gotischen Kirche. Damals wurden auch große Eichenfässer für den Wein in den Seitenschiffen der Kirche aufgestellt und gaben ihr den Namen „Weinkathedrale“. Von den 75 ha Weinbergen sind 35 als AOC Coteaux du Languedoc klassifiziert. 12 ha davon stehen auf rotem Sandstein, der dem „Cuvée de Turenne“ seinen besonderen Ausdruck gibt. Dieser Teil der Flächen wird in Zukunft die eigene Languedoc-Appellation „Grès de Montpellier“ erhalten (so sind jedenfalls die Planungen). Beide Weine werden aus Syrah und einem relativ großen Anteil Mourvèdre gemacht. Diese Rebsorte ist sehr kapriziös, bringt aber hervorragende Resultate hervor, wie hier zu schmecken ist.

  • 2000 Coteaux du Languedoc
    aus 50% Syrah, 40% Mourvèdre, 10% Grenache, Gewürze im Duft, ein gehaltvoller Wein zum kräftigen Braten, dunkel, kräftig, trocken
  • 2001 Coteaux du Languedoc „Cuvée de Turenne“
    aus 50% Syrah, 45% Mourvèdre, 5% Morrastel (=Graciano), von den roten Sandsteinböden der "Grès de Montpellier", zu 30% in Barriques ausgebaut, und mit der ungewöhnlichen Rebsorte Morrastel hat dieser Wein seinen ganz eigenen Ausdruck des Terroirs, tiefdunkel, schmelzig, Beerenaromen und Gewürze, leichte Holznote, trocken


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Ein neuer Wein von den Bodegas Palmera aus Spanien
Bodegas Palmera
(Stand 2003) Seit April dieses Jahres führen wir zwei Rotweine dieser Bodega - und soeben haben wir einen weiteren Wein dazu aufgenommen.
Die Bodegas Palmera wurden von Heiner Sauer, einem Winzer aus der Pfalz, im Jahr 1987 gegründet. Das Weingut liegt in der Nähe des Städtchens Utiel, ca. 75 km von Valencia entfernt. Nach Utiel und einer weiteren Stadt Requena ist auch die Weinzone benannt. Hier - auf den besten Lagen dieser Region - werden nur Rotwein-Rebsorten angebaut: Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Merlot und Bobal. Durch die moderne Kellertechnik und dank der langen Erfahrung von Heiner Sauer entstehen hier - teils im Barrique, teils im Edelstahl, hervorragende Weine, die es uns angetan haben.
Diese Weine führen wir:

  • 2002 Bobal & Tempranillo - Utiel-Requena
    aus den Rebsorten Bobal und Tempranillo - Sauerkirsch, entfernte Noten von Vanille und Schokolade, fleischig, kräftig und dicht, trocken
  • 2002 „Viña Cabriel“ Superior - Utiel-Requena
    aus 75% Tempranillo, 15% Cabernet Sauvignon und 10% Merlot - zu 30% im Barrique ausgebaut, ein opulenter Wein mit Röstnoten, Kakao und Cassis in der Nase, anspruchsvoll und eindringlich, trocken.
  • 2001 „L'Angelet“ Crianza - Utiel-Requena
    aus 80%Tempranillo und 20% Cabernet Sauvignon - im neuen Barrique ausgebaut, von alten Weinstöcken, würzig eindringliches Bukett, intensive Frucht mit Schokolade und Preiselbeeren, sehr konzentriert und reichhaltig, geschmeidige Tannine, trocken. Ein wunderbarer Wein, der einfach Spaß macht.
  • 2000 „L'Angelet d'Or“ - Utiel-Requena
    aus 90% Tempranillo und 10% Cabernet Sauvignon - 16 Monate im Barrique ausgebaut (französisches Holz), von alten Weinstöcken und dort nur die besten Trauben, vielschichtige Frucht (Schokolade, Gewürze), äußerst konzentriert, gut eingebundene Tannine, trocken


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Weine aus Montalcino


(Stand 2003) Wir freuen uns über unsere beiden Winzer Rainer Loacker (Corte Pavone) und Francesco Leanza (Podere Salicutti): mit ihren einzelnen Jahrgängen werden sie in verschiedenen Weinzeitschriften überdurchschnittlich gut bewertet.
Diese Weine können wir Ihnen anbieten:
Corte Pavone
von der Tenuta Corte Pavone:

Podere Salicutti
von der Podere Salicutti (lesen hier mehr):


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Zwei neue Winzer aus Deutschland:

Von der Nahe (aus dem Alsenztal)
Weingut Hahnmühle
Weingut Hahnmühle

Peter & Martina Linxweiler
(Stand 2003) Das Weingut ist uns schon seit langem durch viele positive Bewertungen in der Weinkritik aufgefallen. Der Gault Millau-Weinguide schreibt z. B.: „...Seit dem Jahrgang 1996 bewegt sich die Qualität auf beachtlichem Niveau. Auch die 2000er Weine sind von guter Struktur...“. Das Weingut liegt etwas abseits im romantischen Alsenztal und bezieht den Strom aus der eigenen Wasserkraftanlage.
Rebfläche: 8,8 Hektar - Durchschnittsertrag: 45 hl/ha - Boden: Sandstein- und Schieferverwitterung - Rebsorten: 53% Riesling, 10% Gewürztraminer, 9% Silvaner, je 9% Chardonnay und Weißburgunder, 7% Spätburgunder, 3% Portugieser
Lesen Sie was Vinum schreibt...

  • 2001 Silvaner trocken - Oberndorfer Beutelstein
    sehr duftig und ausdrucksstark, lebendige Säure, trocken
  • 2001 Riesling halbtrocken - Cöllner Rosenberg
    typische Rieslingfrucht (Pfirsich, grüner Apfel), schlank und aromatisch, kaum schmeckbare Süße
  • 2001 Riesling Spätlese trocken - Oberndorfer Beutelstein
    vom Sandstein - feiner Birnenduft in der Nase, gepaart mit aromatischem Apfel am Gaumen, Fülle, harmonischer Ausklang, trocken
  • 2001 Riesling & Traminer trocken - Cöllner Rosenberg
    aus zwei Rebsorten im klassischen Mischsatz erzeugt (zusammen gewachsen & geerntet), Duft nach Rosen, sehr fein und cremig, ganz harmonische Säure, trocken (mit traditionellem Jugendstiletikett)


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Aus Baden
(vom Kaiserstuhl)
Weingut Pix
Helga & Reinhold Pix
Weingut Pix
(Stand 2003) Das Weingut am südlichen Kaiserstuhl arbeitet seit 1984 nach Bioland-Richtlinien und ist tatsächlich ein kompletter landwirtschaftlicher Betrieb mit 10 ha. Acker- und Wiesenflächen und Rinderhaltung.
Gerhard Eichelmann (Mondo-Weinführer - Deutschlands Weine 2002) schreibt über das Weingut: „Jeder Wein ist herrlich füllig und reintönig, eine der besten Kollektionen vom Kaiserstuhl.“ Wir finden, das sagt schon etwas über dieses Weingut. Auch der Gault Millau Weinguide hat die Aufnahme in den Führer 2003 angekündigt. Und bei der Weinprämierung auf der BioFach erreichen die Pix-Weine fast immer erste Plätze. Und nun hoffen wir auf eine gute Resonanz der Pix-Weine bei unseren Kunden.
Rebfläche: 4 Hektar - Boden: Löß und Vulkangestein:

  • 2000 Rivaner Kabinett trocken - Ihringer Fohrenberg
    ausgesprochen duftig und aromatisch, frisch und fruchtig, trocken
  • 2000 Weißer Burgunder Kabinett trocken - Ihringer Fohrenberg
    gehaltvoll und fast wuchtig, seidige Textur, mit langem Nachhall, trocken
  • 2001 Grauer Burgunder Kabinett trocken - Ihringer Fohrenberg
    fruchtig im Duft, mit Rasse und Kraft, würzig, frisch, trocken
  • 2001 Chardonnay Spätlese trocken - Ihringer Winklerberg
    1/3 Vergärung und Ausbau im neuen Holz und dadurch geschmacklich „nur vom Holz geküßt“, mit Banane, Grapefruit und Vanille im Duft, buttrig, lebendige Säure, lang und trocken - ein toller Wein


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